Nachdem Werner von Siemens im Jahre 1879 die erste elektrisch betriebene Bahn der Welt auf der Berliner Gewerbeausstellung in Treptow präsentierte, dauerte es noch 21 Jahre bis die ersten Versuchszüge mit dem Stromübertragungssystem „dritte Schiene“ der Stromschiene den Betrieb aufnahmen. 1900 begann im Vorortverkehr zwischen Potsdamer Wannseebahnhof und Zehlendorf der Betrieb. Die damals auf der alten Wannseebahn verwendete Stromschiene stellt den Urtyp dar. Sie kennzeichnet den Beginn der Entwicklung von Anlagen zur Gleichstromübertragung im Berliner S-Bahn -verkehr. Die anwachsenden Zahlen der Fahrgäste, kürzere Zugabstände, neue Züge mit innovativen Antriebstechniken und der damit verbundene höhere Strombedarf stellen immer größere Anforderungen an die Gleichstromübertragungstechnik.

Die anwachsenden Zahlen der Fahrgäste, kürzere Zugabstände, neue Züge mit innovativen Antriebstechniken und der damit verbundene höhere Strombedarf stellen immer größere Anforderungen an die Gleichstromübertragungstechnik. Im Laufe der Jahrzehnte wurden die Stromschiene und die Kabelanlagen ständig weiterentwickelt und verbessert um den wachsenden Anforderungen des Betriebes gerecht zu werden.

Die Stromschienenanlage Wannseebahn 

Die Stromschienenanlage „alte“ Wannseebahn  1900-1902 Die Stromschiene der „alten“ Wannseebahn wurde seitlich vom Stromabnehmer der Züge bestrichen. Sie ähnelte der noch heute bei der Hamburger S-Bahn eingesetzten Bauweise. Die Energiebereitstellung der damals benötigten Spannung von 750 V-DC erfolgte über Freileitungen … Weiter

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Die Stromschiene der Vorortstrecken nach Bernau, Oranienburg und Velten, 1924-1927

Auf dem Streckenabschnitt Stettiner Vorortbahnhof – Bernau und den Strecken nach Hermsdorf , Oranienburg und Velten wurde erstmals eine von unten bestrichene Weicheisenstromschiene im Regelbetrieb eingesetzt. Dadurch verbesserte sich der Berührungsschutz für die Streckenläufer und das Betriebspersonal erheblich. Gegenüber der … Weiter

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Die Stromschienen der Stadt-, Ring,- und Vorortbahnen

Die Stromschienen für die große „Elektrisierung“ der Stadt-, Ring,- und Vorortbahnen, 1927-1928 In den Jahren der großen „Elektrisierung“ wurden die Bauteiltypen der Stromschiene und Kabelanlagen der Vorortstrecken verwendet. Sie hatten sich in den ersten Jahren des Regelbetriebes bewährt. Veränderungen gab … Weiter

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Die Sanierung des Nord- Süd- S- Bahntunnels 1991-1992

Bei der Sanierung der Stromschiene und Kabelanlagen im Nord- Süd- S- Bahntunnel wurde größter Wert auf neue Technik verbunden mit maximaler Sicherheit für den Fahrgast gelegt. So wurde die im Brandfall Schadstoffe freisetzende PVC- Schutzabdeckung nicht verwendet. Es wurden GFK- … Weiter

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Entwicklung der Bauteile

Entwicklung der Bauteile bis Anfang der 90er Jahre   Bauteileinsatz nach 1990   Nach der Rückführung der Betriebsführung an die Deutsche Bahn trennte man sich von altbewährten Bauteilen und orientierte sich an den Bauteil- und Betriebserfahrungen der BVG. So wurde … Weiter

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Wiederaufbau des Berliner Südringes 1994  

Wiederaufbau des Berliner Süd- Ringes 1994   Zum Wiederaufbau des Süd- Ringes wurden Aluminium- Verbundstromschienen mit einer 5mm starken Edelstahlsohle eingebaut. Diese neue, leichtere Aluminium- Stromschiene ermöglicht eine einfachere Montage beim Aufbau der Anlage und sicher, gegenüber der Weicheisenstromschiene, eine … Weiter

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Sonderbauform der Stromschiene

Die Brückenleitschienen stellen im Netz der Berliner S-Bahn eine Besonderheit dar. Sie wurden erforderlich um die schmalen Brücken für S- Bahn- Züge befahrbar zu machen. Sie dienen zum einen zur Energieübertragung auf der Brücke und zum anderen zur Sicherung des … Weiter

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