Im Regelfall besitzt ein Unterwerk der Berliner S-Bahn

2 ankommende 30kV Erd-Kabel und
2 zum nächsten Unterwerk abgehende 30kV Erd-Kabel.
und  ist mit mindestens 2 Gleichrichtergruppen, bestehend aus Gleichrichter und Transformator, ausgestattet.

Jeweils ein ankommendes und ein abgehendes Kabel gehen über einen Leistungsschalter und einen Sammelschienentrenner auf eine von zwei 30kV Sammelschienen. Diese  Sammelschienen können je nach Bauform der Schaltanlage bei Bedarf über einen Kuppel-Leistungsschalter miteinander verbunden werden. Von diesen Sammelschienen gehen auch die Betriebsmittel zur Stromversorgung des jeweiligen Streckenabschnittes und die Eigenbedarfstransformatoren ab. Um 750V Fahrspannung bereit zu stellen, müssen die ankommenden 30kV Drehstrom transformiert werden. Zur Transformation wurden offene Öl-Transformatoren eingesetzt. Auf Grund von Weiterentwicklungen werden derzeit nur noch Gießharz-Trafos verwendet.
1924 wurden zur „Energieumformung“ Einanker-Umformer  mit einer Leistung von 2000kW verwendet.Dies hatte aber erhebliche Nachteile:
Sie waren nicht überlastbar, reagierten sehr empfindlich auf Kurzschlüsse und hatten wegen ihrer rotierenden Teile ein nur kurze Lebensdauer von ca. 10 Jahren. Aus diesen Gründen installierte man ab 1927 wassergekühlte Quecksilberdampf-Gleichrichter mit 12 Anoden.  Diese waren im Betrieb so erfolgreich, dass man 1932 damit begann, alle Einanker-Umformer gegen Quecksilberdampf-Gleichrichter auszutauschen. Die Wasserkühlung benötigte man zur Abfuhr der Verlustwärme. Dafür wurde eine aufwendige, kostspielige Rückkühlanlage benötigt. 1940 dann konnte man luftgekühlte Quecksilberdampf-Gleichrichter einsetzen. Diese bestanden aus 2 Gefäßen mit jeweils 6 Anoden und bildeten somit eine Gleichrichtergruppe. Als die Halbleiterelektronik sich im industriellen Bereich etablierte, wurden ab 1968 Silizium-Gleichrichter eingesetzt. Die letzten Quecksilberdampf-Gleichrichter wurden im Jahr 2001 im Unterwerk Mühlenbeck ausgemustert.d der Einhaltung der elektrotechnischen Sicherheitskriterien.